Alle Nachrichten des Theatervereins

Jahresbericht des Vorsitzenden zur jährlichen Mitgliederversammlung - Kurzfassung -

Jahresbericht des Vorsitzenden zur jährlichen Mitgliederversammlung

- Kurzfassung -

01. Juli 2017

 

Ein Todesfall wird vorbereitet

„Ein Todesfall wird vorbereitet“ hieß das Stück (Originaltitel: „Someone to kill“). Es ist ein kriminalistisches Kammerspiel, spannend bis zuletzt. Es stammt aus der Feder des englischen Autors Jack Popplewell. In Deutschland  ist er besonders durch sein Stück „Keine Leiche ohne Lilly“ bekannt geworden. Die Schondorfer Jakobsbühne um Regisseur und Landtagsabgeordneten Alex Dorow bringt alle zwei Jahre einen Krimi im Stil der 50er/60er Jahre auf die Bretter.

Auch diesmal gab es wieder insgesamt 8 Vorstellungen geben. Für die fünf Schondorfer Aufführungen und die zwei Dießener Vorstellungen 

Das perfekte Verbrechen - Schriftsteller James Murray ist fasziniert von diesem Thema. Und da ihm der finanzielle Ruin ins Haus steht, plant er einen raffinierten Coup. Nach seinem Ableben soll Ehefrau Lee 30.000 Pfund von der Versicherung kassieren. Die Sache hat nur einen Haken: James möchte selbst auch noch etwas von dem Geld haben, und so wird eine andere Leiche benötigt. Letztlich stellt sich nicht nur die Frage, wer der Mörder, sondern auch, wer eigentlich das Opfer ist...

 

 

 

 

 

Die acht Millionäre - Adel vernichtet

In Schondorf war ab dem 14. März 2015 wieder „Krimizeit“: Da hob sich, von etlichen Fans schon lange erwartet,  in der Aula des Landheims der Theatervorhang, diesmal für das Stück „Acht Millionäre“ von Robert Thomas.

Die Schondorfer Jakobsbühne, eine Spielgruppe von „Theater Schondorf“, hat sich inzwischen über die Landkreisgrenzen hinaus einen Namen gemacht als kleine, aber feine Kriminalbühne. Nur alle zwei Jahre, dafür aber gestaltet als Erlebnisabend für alle Sinne, etwa mit themenbezogenem Essen und Trinken, führt die Gruppe um den ehemaligen Nachrichtensprecher und jetzigen Landtagsabgeordneten Alex Dorow ein Kriminalstück auf und besetzt damit eine Lücke in der ansonsten reichen Kulturszene rund um den Ammersee.

2015 kam mit dem Stück „Acht Millionäre“ eine Kriminalkomödie zur Aufführung – bei aller Spannung darf diesmal also auch ausgiebig gelacht werden. „Wir bemühen uns, innerhalb der Krimiliteratur nicht ständig ein und dasselbe Genre zu bedienen – und nach zwei spannungsgeladenen Klassikern war es diesmal einfach Zeit für eine Krimikomödie“ begründet Regisseur Alex Dorow die diesjährige Wahl.

Nacht der offenen Kirchen - Utting und Schondorf - 27.06.2014

"Erkenntnis - Splitter", so lautet der Titel unseres Anteils an der Nacht der offenen Kirchen am Freitag, 27. Juni 2014, in der Heilig-Kreuz Kirche in Schondorf. Im Anschluss an die Darbietungen des Schondorfer Kirchenchors, der von 22.00 Uhr bis 23.00 Uhr alte und neue Marienlieder singt, beginnen wir die letzte Stunde der Veranstaltung mit einem Potpourri aus szenischen Darstellungen, Monologen des Welttheaters und Gedicht-Rezitationen, alle zum Themenkomplex "Leben - Auferstehung".

Mitgliederversammlung am 22. Mai 2014 - Bericht des Vorsitzenden (Kurzfassung)

Es ist zweifellos eine gute Sitte, wenn sich die Mitglieder einer Vereinigung zu ihrer Hauptversammlung auch an die verstorbenen Mitglieder erinnern. Das wollen auch wir heute tun. Wir wollen uns in Dankbarkeit und Freude, dass sie zu uns gehört haben, einfach an sie erinnern. Ich bitte Euch alle daher um ein kurzes, persönliches Gedenken an unseren Altbürgermeister Gerd Hoffmann, an Elke Ulrich und Andreas Werkmeister.

Schneewittchen steht Kopf!


Was wäre eigentlich im Märchen passiert, wenn...? Dieser Frage gingen wir in unserem Märchenstück von 2014, das wieder aus der Feder von Holger Schmidt-Lutz stammt, in höchst humorvoller Art nach. Schon der Titel „Schneewittchen steht Kopf“ verrät, dass in dieser Fassung einiges anders verläuft als erwartet:„Das mit viel Humor und Liebe zum Detail neu geschriebene modernisierte "Grimm-Märchen" nimmt so manche zeitgeistige Marotte unserer heutigen Welt aufs Korn“ wusste Alex Dorow das Stück zu beschreiben.Große und kleine Darsteller amüsierten ein Auditorium von Erwachsenen und Kindern, die mit viel Applaus dankten. Eine Zuschauerin brachte es hernach auf den Punkt: „Unbedingt ansehen!“

Premiere mit fantastischem Publikum

Die gestrige Premiere vor einem fantastischen Publikum hat uns allen viel Spaß und Freude gemacht. Hier sei einmal in aller Deutlichkeit dem Publikum gedankt.
Wir auf der Bühne werden durch sein Mitgehen, durch seine Reaktion immens angespornt. Danke!
Dank aber auch an alle, die durch ihr unermüdliches Engagement für das "Rundum" den Erfolg erst möglich gemacht haben.

Karten-Reservierungen für "Und dann gab's keines mehr" ist verfügbar

Ab sofort können Sie über unsere Homepage Karten für die Aufführungen unseres nächsten Stückes "Und dann gab's keines mehr" reservieren. Wegen des großen Andrangs beim letzten Stück gibt es eine zusätzliche Aufführung in Schondorf. Die Termine sind:

  • Samstag, 20.04.2013, 19.30 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf  (Premiere)
  • Sonntag, 21.04.2013, 17.00 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf
  • Freitag,   26.04.2013, 19.30 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf
  • Samstag, 27.04.2013, 19.30 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf
  • Sonntag, 28.04.2013, 17.00 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf
  • Samstag, 04.05.2013, 19.30 Uhr, Theatersaal des Augustinum in Dießen
  • Sonntag, 05.05.2013, 17.00 Uhr, Theatersaal des Augustinum in Dießen
  • Samstag, 11.05.2013, 20.00 Uhr, Stadttheater in Landsberg

Die Karten-Reservierung finden Sie links im der Navigation auf unserer Website. Bitte beachten Sie, dass wir leider keine Reservierungen für die Vorstellung im Stadttheater Landsberg entgegen nehmen können. Bitte wenden Sie sich hierfür an den Vorverkauf des Stadttheaters Landsberg.

Frohe Weihnachten und alles Gute für 2013

Theater Schondorf e.V. wünscht Ihnen allen

Frohe Weihnachten und

alles Gute für 2013!

Wir freuen uns, wenn Sie auch 2013 wieder bei uns hereinschauen. Für April/Mai 2013 merken Sie bitte in Ihrem Terminkalender die Aufführungen des Stücks "Und dann gab's keines mehr" vor, wie Sie sie bitte der Ankündigung und der Vorschau entnehmen.

Die Aufführungstermine "Und dann gab's keines mehr" stehen fest

In der Vorschau haben wir über unser neues Stück "Und dann gab's keines mehr" berichtet. Wegen des großen Andrangs beim letzten Stück gibt es eine zusätzliche Aufführung in Schondorf. Die Termine sind:

  • Samstag, 20.04.2013, 19.30 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf  (Premiere)
  • Sonntag, 21.04.2013, 17.00 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf
  • Freitag,   26.04.2013, 19.30 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf
  • Samstag, 27.04.2013, 19.30 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf
  • Sonntag, 28.04.2013, 17.00 Uhr, Aula des Landheim in Schondorf
  • Samstag, 04.05.2013, 19.30 Uhr, Theatersaal des Augustinum in Dießen
  • Sonntag, 05.05.2013, 17.00 Uhr, Theatersaal des Augustinum in Dießen
  • Samstag, 11.05.2013, 20.00 Uhr, Stadttheater in Landsberg

Karten können Sie nun auch hier auf unserer Homepage reservieren. Sie finden links im Menü die Karten-Reservierung.

Newsletter November 2012

Die Proben für das nächste Kriminalstück gehen gut voran und nun liegen auch die Aufführungstermine fest. Der große Andrang beim letzten Stück in Schondorf hat uns bewogen, dort eine zusätzliche Vorstellung anzubieten. Wir spielen:

Sicherheitswarnung: derzeit laufen Angriffe gegen GMX-Mailaccounts

Sicherheitswarnung Sicherheitswarnung Sicherheitswarnung Sicherheitswarnung

Grüß Gott,

derzeit sind Hacker im Internet unterwegs und hacken GMX-Accounts. Nach erfolgreichem Eindringen in das GMX-Konto, verschickt der Angreifer dann sofort "Müll-Mails" an alle Mailadressen im GMX-Adressbuch des gehackten Accounts. Details hierzu finden Sie z.B. unter

http://www.rtl.de/rtl-nachrichtenarchiv/1187932/achtung-gmx-konten-geknackt.html

Es sollte also derzeit jeder, der einen GMX-Account hat, genau beobachten, was mit seinem Account angestellt wird - und ggf. ein neues und sichereres Passwort verwenden (s.u.)!

Fischerstechen beim Fest am See am 15. Juli 2012

Fischerstechen anlässlich des Jubiläumsfestes gleich dreier Schondorfer Vereine (Feuerwehr, Wasserwacht, Krieger-, Soldaten- und Reservistenkameradschaft). Auch wir beteiligten  uns mit einer Mannschaft. Unsere mutigen Teilnehmer, Wolfram an den Rudern, Michael an der Stoßstange und Martin als Ausgleichsgewicht, bestachen dabei nicht nur durch ihren humorigen "Kampfgeist", sondern auch durch die selbstgewählten und erstellten Kostüme als Römer. Warum der Ansager sie unbedingt als Griechen verkaufen wollte, bleibt sein Geheimnis - man munkelte in Zuschauerkreisen, weil der Körperbau des einen oder anderen so stark an bestimmte griechische Philosophen erinnere.

Leider hatten die drei ihre gelungen aus einheimischem Efeu geflochtenen Lorbeerkränze etwas zu früh auf den edlen Häuptern: In der zweiten Runde ging unser Michael baden, genauer gesagt, glitt das Boot unter ihm davon. Aber die drei hatten dennoch zumindest eine ebenso große Gaudi wie die zahlreichen Zuschauer, die sich auch durch einen Gewitterschauer kurz vor Beginn der Veranstaltung nur begrenzt vom Steg vertreiben ließen.

Wir danken unseren tapferen Kämpen, die den Verein so treffend vertreten und allen Zuschauern viel Spaß gemacht haben.

Schön war's!

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Frohe Weihnachten und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2012

Frohe und gesegnete Weihnachten

 

und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012

 

​wünscht Euch/Ihnen allen und Euren/Ihren Familien

 

der Theaterverein Schondorf e.V.

Bildergalerie zur Aufführung "Der Schondorfer Jedermann" ist online!

Zur Aufführung des Stückes "Der Schondorfer Jedermann" ist nun eine Bildergalerien verfügbar: Bildergalerie!

Bildergalerie zur Aufführung "Der kleine Muck" ist online!

Zur Aufführung des Stückes "Der kleine Muck" ist nun eine Bildergalerien verfügbar: Bildergalerie!

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Website des Theater-Vereins komplett überarbeitet

Auf Dauer war das Erstellen aller einzelnen Seiten der Website und der Upload dieser vielen Dateien per Hand doch etwas mühsam. Nun ist das Content Management System (CMS) Drupal für die Website des Theater- Vereins zuständig.

Die Falle - Kriminalthriller (20.02.-03.04.2011)

Zum Autor:

Robert Thomas, geb. 1927 in Gap (Südfrankreich), gest. 1989 in Paris, Schriftsteller und Regisseur. Bekanntheit erlangte er durch diverse Theaterstücke wie "8 Frauen" oder "La bonne soupe". Sein berühmtestes Stück ist aber "Die Falle" (Piège pour un homme seul), das 1960 am Pariser Theater Bouffes-Parisiens seine Uraufführung hatte und regelrecht für Furore sorgte. Thomas war auch als Regisseur und Schauspieler tätig. In Frankreich gilt er aufgrund seiner genial erzählten und genresicher umgesetzten Arbeiten als eine Art "französischer Hitchcock". Alex Dorow hat das Stück textlich so überarbeitet, dass es auf die Schondorfer Jakobsbühne passte.

Das Stück:
Frankreich 1959: ein Chalet in den Bergen bei Chamonix scheint wie geschaffen für romantische Stunden des frisch vermählten Ehepaars Elisabeth und Daniel Corban. Doch nach einer Krise und mehreren heftigen Streits verlässt Elisabeth ihren Mann - und bleibt verschwunden. Daniel gibt eine Vermisstenanzeige auf, doch die polizeilichen Ermittlungen bleiben ergebnislos.

Nach zehn Tagen taucht ein Priester aus einem Nachbardorf auf - und mit ihm reumütig die verschollene Gattin. Doch Daniel ist geschockt: Diese Frau ist nicht seine Frau! Verzweifelt versucht er, Kommissar Toulon und dessen Assistenten Masolle von der Falschheit der Gattin zu überzeugen - doch die benimmt sich völlig souverän und lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie wirklich Elisabeth Corban ist. Wird man nun ihr oder ihm Glauben schenken? Leidet Daniel an einer geheimnisvollen psychischen Erkrankung? Oder ist er Opfer einer verbrecherischen Intrige? Ein ebenso spannendes wie perfides Spiel um Macht und Ohnmacht beginnt jetzt und lässt den Zuschauer nicht mehr los...

Der kleine Muck - Märchen für Kinder und Erwachsene (16.01.-28.02.2010)

Bildergalerie zu "Der kleine Muck"

Märchen für Kinder und Erwachsene

Der Muck ist ein unglücklicher kleiner Mann (fast noch ein Kind), der wegen seiner Verunstaltung von den anderen Kindern seiner Heimatstadt gehänselt wird. Auf den Rat eines guten Freundes (ein Hund namens Hadschi Hassan Ben Wuff) verlässt er die Stadt und sucht dort sein Auskommen, wo ihm "das Kleine zum Großen" werden kann.

Zunächst bei Frau Ahavzi in Arbeit und Brot, versorgt er die Katzen dieser etwas merkwürdigen alten Dame, die ihm jedoch übel mitspielen und hinterlistig seine Qualen fortsetzen. Da ihn auch seine Dienstherrin nicht anständig behandelt und entlohnt, nimmt er nach einigen Wochen Reißaus und als Entlohnung für seine Arbeit zwei Zaubergegenstände aus dem Besitz der Frau Ahavzi mit: Pantoffeln, mit denen man schneller als jeder andere irgendwo hin gelangen kann sowie einen Stock, der nach Art der Wünschelrute vergrabene Schätze aufzufinden weiß. Mit diesen Gegenständen will er  sein Glück zu machen.

Zeugin der Anklage (21.-29.03.2009)

Adaption der gleichnamigen Kriminal-Kurzgeschichte von Agatha Christie in Anlehnung an Billy Wilders Filmfassung "Witness for the prosecution" (USA 1957)

England 1952: Der berühmte Londoner Staranwalt Sir Wilfrid Robarts ist von einer Herzattacke so weit genesen, dass er unter der Obhut der Krankenschwester Miss Plimsey vom Krankenhaus nach Hause entlassen wird. Da sucht ihn sein befreundeter Kollege Mayhew auf, der für seinen Mandanten Leonard Vole einen Staranwalt sucht.

Vole wird verdächtigt, die reiche Witwe Emiliy French ermordet zu haben. Diese soll ihm ein großes Vermögen vermacht haben. Da kommt Voles Ehefrau Christine, eine deutsche Schauspielerin, die er bei Kriegsende als Besatzungssoldat im ausgebombten Hamburg kennengelernt hat, ins Spiel. Sie ist bereit, die Angaben ihres Mannes zu bestätigen, aber Sir Wilfrid verzichtet auf ihre Zeugenaussage, denn einer Ehefrau, die ihren mann entlastet, würde man ohnehin nicht glauben.

Umso verblüffter ist er, dass sie vor Gericht völlig unerwartet als Zeugin der Anklage auftritt.

Es stellt sich heraus, dass die Deutsche gar nicht rechtmäßig mit Leonard Vole verheiratet ist. Sie nennt sich jetzt Christine Helm und beschwört, dass er am Tatabend später als von ihm selbst angegeben nach Hause gekommen sei, ein blutbeflecktes Jackett getragen und ihr den Mord gestanden habe.

Als der Staatsanwalt vor Gericht behauptet, die Schuld des Angeklagten sei somit erwiesen, ruft Sir Wilfrid noch einmal Christine Helm in den Zeugenstand...

Der Zauberer von Oz (20./21.12.2008)

  • Eine Lesung mit musikalischer Begleitung und einigen Überraschungen

In diesem Jahr feierte der weltberühmte Film mit Judy Garland sein 70-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass wollten wir den Kindern aus Schondorf und Umgebung das zauberhafte Märchen von Dorothy, der Vogelscheuche, dem Löwen und dem Blechmann erzählen, wie viele Abenteuer sie erlebten und welche Gefahren sie überstehen mussten. Ein unterhaltsamer Nachmittag für die gesamte Familie.

Gerade recht vor den Weihnachtstagen las Detlef Hummel das Märchen jeweils nachmittags um 15.00 Uhr auf einer von den Mitwirkenden gebauten Bühne im Saal des Gasthof Drexl in Schondorf. In passenden Kostümen und durch szenisches Mitspiel dabei hervorragend unterstützt durch Christiane Morigl und unser jüngstes Mitglied, die Schülerin Isabell Birkner, die gemeinsam auch den Welthit  "Over the rainbow" aus dem Film mit Judy Garland sangen. Das Szenenbild zeigte eine typische Hütte in der Prairielandschaft des Mittleren Westens und trug zum Erfolg der Lesung ebenso bei wie die musikalische Untermalung von Robert Seiter am Keyboard. Inszeniert und Regie geführt hatte  Lisa Frank-Ravel, die auch hier wieder ihre geschickte Hand für wunderbare Bilder bewies.

Der Schondorfer Jedermann (13.-21.10.2007)

Bildergalerie zum Schondorfer Jedermann

Sechsmal führte das Theater-Schondorf im Oktober 2007 anlässlich des 50. Jubiläums der Heilig Kreuz Kirche in derselben den "Schondorfer Jedermann" von Erwin Ulrich in der Inszenierung und unter der Regie des Autors auf. Die Vorstellungen dieses Mysterienspiels standen unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Dr. Thomas Goppel und wurden vom Bayerischen Kulturfonds gefördert.

Das Stück basiert weder auf der dramatischen Vorlage Hugo von Hoffmansthals, noch auf dem Bayerischen Jedermann von Oskar Weber, sondern auf der fast vergessenen von Hans Sachs' "Comedi vom Sterben des reichen Menschen, Hecastus genannt". Diese Fassung wurde von Erwin Ulrich in hochdeutsche Prosa übersetzt und mit einigen dramatischen Ergänzungen angereichert. Die Mitwirkung der Mindelheimer Renaissance Musik, des Landsberger Madrigalchors Tourdion sowie des Kirchenchors und einzelner Musiker aus Schondorf und Umgebung ergänzten das eigentliche Mysterienspiel. Gesangseinlagen der Magd Ancilla sowie des Pater Hieronymus und der Knechte erlaubten neben der Augenweide durch ein aufwändiges Bühnenbild und zeitgerechte Kostüme auch einen Hörgenuss.

Der Schirmherr sagte nach der Premiere und dem lang anhaltenden Applaus des Publikums: "Der Schondorfer Jedermann ist schön, er ist wunderbar, er ist nicht vollkommen und deswegen erstklassig."

Arsen und Spitzenhäubchen (20.-28.01.2007)

"Arsen und Spitzenhäubchen" gehört zu den Klassikern des schwarzen Bühnenhumors. Der US- Autor Joseph Otto Kesselring, als Sohn deutscher Einwanderer 1902 in New York geboren, schrieb das Stück 1939 und wurde damit nach vielen vorherigen erfolglosen Veröffentlichungen schlagartig berühmt. Über Jahre war das Stück ein absoluter Renner am Broadway. Dem Hollywood-Regisseur Frank Capra gelang es 1944, den grandiosen Bühnenerfolg auf der Leinwand mit Cary Grant, Josephine Hull und Jean Adair zu wiederholen. Bis heute gilt "Arsen und Spitzenhäubchen" als brillante Vorlage für viele Theater und Kriminalbühnen weltweit.

Die Geschichte

Der Theaterkritiker Mortimer Brewster, bekannt als eingeschworener Gegner der Ehe, hat gerade vor dem Liebreiz der jungen Pfarrerstochter Elaine Harper kapituliert. Die beiden wollen nach beschlossener Trauung in die Flitterwochen starten, als Mortimer, der zum Teil noch bei seinen reizenden alten Tanten Abby und Martha Brewster wohnt, bei einem Besuch dort fast der Schlag trifft. In einer Truhe im Wohnzimmer der alten Damen entdeckt er die Leiche eines älteren Herrn.

Historischer Sommerabend 2005

Schon drei Jahre zuvor hatte die Hans-Sachs-Spielgruppe unter Erwin Ulrich mit einem Historischen Sommerabend den Einwohnern und Gästen der Gemeinde Schondorf ein spätmittelalterliches Spektakel angeboten. Und es war ein Erfolg, in dem sich das Wir-Gefühl der Einwohner aus dem Kirchenjubiläum 1999 genau so fortsetzte wie die Begeisterung für die Zeit der Renaissance. Viele Zuschauer kamen in historischen Kostümen zu den Vorführungen. Das sollte nun drei Jahre später und erstmals unter dem Dach des Vereins "Theater-Schondorf e.V." wiederholt werden.

Kernstück der Darbietungen auf der Freilichtbühne, die eigens dazu auf der Festwiese hinter dem alten Rathaus beim Möwenbrunnen aufgebaut worden war, bildeten zwei Fastnachtsstücke von Hans Sachs: Der Doktor mit der großen Nase und der dreiste Narr sowie Der Rossdieb mit der roten Kappen und die tolldreisten Bauern, beide von Erwin Ulrich, der auch die Gesamtleitung des Historischen Sommerabends hatte, in neuhochdeutsche Prosa übersetzt. Die Stücke waren unter der Regie von Lisa Frank-Ravel (Doktor) und Holger Schmidt-Lutz (Rossdieb) einstudiert worden.

Umrahmt wurden die Stücke von künstlerischen Darbietungen anderer Genre aus der Renaissancezeit: Es spielte die Renaissance-Musikgruppe aus Mindelheim auf ihren größtenteils historischen Instrumenten und der Flötenspielkreis der Musikschule Schondorf. Gesangliche Einlagen bot das in zeitgenössische Gewänder gekleidete Vokalensemble Tourdion aus Landsberg am Lech mit seinen Madrigalen, einer lyrischen Form der vokalen Kammermusik. Gekonnte Tänze aus dem 16. Jahrhundert bot sowohl die Tanzgruppe Saltarello aus Mindelheim wie auch die Gruppe Pavane aus Schondorf.